WIR ÜBER UNS

DAS HAUS

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Himmelblau und

natürlich Grün.

Die Festhalle Ilmenau liegt im Herzen Deutschlands – eingebettet mitten im Thüringer Wald und umgeben von einer einzigartigen Naturkulisse. Ihr idyllischer Innenhof geht nahtlos in den angrenzenden Stadtpark über und schafft so eine ganz besondere Atmosphäre – perfekt für Veranstaltungen mit Anspruch an Ambiente und Stil.

Ob Konzerte, Tagungen oder festliche Anlässe – die Festhalle Ilmenau bietet mit ihrer flexiblen Nutzbarkeit und modernster Veranstaltungstechnik den idealen Rahmen für unvergessliche Erlebnisse.

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Weitere Highlights

Unsere schönsten Momente.

Sound ist jetzt besser klarer 3D.

3D-Soundanlage des Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT

SpatialSound Wave im Parkcafé der Festhalle Ilmenau

  • In modernen Veranstaltungshäusern spielt die Akustik eine zentrale Rolle, um das Erlebnis für das Publikum auf ein neues Niveau zu heben.
  • Eine der neuesten Entwicklungen in diesem Bereich ist der Einsatz von Spatial Sound Wave (SSW)-Technologie, die das Hörerlebnis deutlich verändert und intensiver gestaltet.
  • SSW ist ein fortschrittliches Klangsystem, das auf der Technologie des 3D-Audios basiert
  • Im Gegensatz zu traditionellen Lautsprechersystemen, die den Schall aus wenigen Quellen abstrahieren, nutzt SSW eine Vielzahl von Lautsprechern, die den Klang aus verschiedenen Richtungen und in unterschiedlichen Höhen positionieren
  • Dadurch wird ein immersiver Klangraum geschaffen, der den Zuhörer vollständig in die Soundlandschaft eintauchen lässt
  • Der Klang umgibt das Publikum und verändert die Wahrnehmung der Bühne oder des Veranstaltungsraumes
  • Geräusche scheinen aus unterschiedlichen Entfernungen und Richtungen zu kommen, was eine realistischere und emotional intensivere Wirkung erzeugt.  (z.B. Stadionatmosphäre oder Dschungelkulisse)
  • Entwickelt wurde das System vom Ilmenauer Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT, dessen Gründer Prof. Karlheinz Brandenburg einer der Erfinder des mp3-Verfahrens war
  • im gesamten Parkcafè (257 m²) wurden über 180 Lautsprecher verbaut
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Praktischer Nutzen für Veranstalter:innen

Für die Veranstalter bietet die SSW Technologie zahlreiche Vorteile:

  • Die Klangqualität kann in verschiedenen Bereichen des Raumes optimiert werden, sodass jeder Besucher – egal ob er mitten im Raum, ganz hinten oder an den Seiten steht– das gleiche qualitativ hochwertige Klangerlebnis hat
  • Auch bei großen Veranstaltungen bleibt der Klang klar und verständlich, was in herkömmlichen Systemen oft eine Herausforderung darstellt.

Für die Gäste bedeutet SSW ein verbessertes und einzigartiges Erlebnis:

  • Die Geräusche werden nicht nur als Hintergrund wahrgenommen, sondern als ein aktiver Bestandteil der Show, der die Atmosphäre verstärkt
  • Musik, Dialoge und Umgebungsgeräusche werden lebendig und spürbar, was die Emotionen und Eindrücke der Veranstaltung intensiviert
  • Schafft eine neue Dimension des Erlebens
  • Die Anlage sorgt dafür, dass Klang nicht nur gehört, sondern auch gefühlt wird – und ermöglicht ein Erlebnis, das alle Sinne anspricht.

Reopening

der Festhalle

Am 18. April 2023 wurde die Festhalle Ilmenau nach umfassender Sanierung feierlich wiedereröffnet. Mit einem Investitionsvolumen von rund 23 Millionen Euro, darunter 15,3 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), erstrahlt das Kultur- und Kongresszentrum in neuem Glanz.

„Heute ist ein sehr bedeutender Tag in der Geschichte unserer Stadt. Denn wir übergeben nicht nur die größte Baumaßnahme der jüngeren Stadtgeschichte ihrer Bestimmung. Wir können vielmehr das kulturelle Herzstück Ilmenaus und der Region – nach der ersten umfangreichen Kernsanierung dieses Hauses überhaupt – endlich den Menschen zurückgeben“, sagte Ilmenaus Oberbürgermeister Daniel Schultheiß.

Patrick Schneider, Leiter der Festhalle Ilmenau, ergänzte: „Mit Freude übernehmen wir den Schlüssel. Wir haben die ehrenwerte Aufgabe als zukünftige Betreiber, das Haus in den nächsten Jahren zu gestalten und werden es mit viel Leben füllen. Bereits 2023 erwarten wir über 100 Veranstaltungen.

Zeit für

Geschichte

Die Planungen eines „Festspielhauses“ gehen bis in das Jahr 1931 zurück, konnten jedoch aufgrund der damaligen schlechten wirtschaftlichen Lage nicht realisiert werden. 1935 wurden die Ideen jedoch wieder aufgegriffen, da es in Ilmenau immer noch an einem geeignet großen Raum für Theater, Konzerte und größere Veranstaltungen fehlte. Am 27. August 1936 fand hierzu eine Aussprache statt. Nach Klärung der Finanzierung wurde der Architekt Ernst Flemming aus Weimar mit der Planung und Durchführung beauftragt. Als Standort wurde ein Grundstück am Wellenbad ausgewählt.

Im August 1937 begannen die Rodungsarbeiten und Vorbereitungen für den Bau, gefolgt von der Grundsteinlegung am 19. September 1937. Aufgrund eines Einsatzes von 90 Bauarbeitern und 20 Zimmerleuten, die Tag und Nacht arbeiteten, konnte schon am 4. Februar 1938 Richtfest gefeiert werden. Am 6. Juli 1938 wurde die Festhalle mit Parkgaststätte offiziell eröffnet. 

Während des Zweiten Weltkrieges wurde der Gebäudekomplex 1942 an die Wehrmachtsverwaltung übergeben und bis 1945 als Lazarett genutzt. In dieser Zeit gingen Großteile des Inventars verloren. Von April bis Juli 1945 diente das Haus der US-Armee als Speiseraum, Casino und Gastwirtschaft. Nach Abzug der Amerikaner blieb das Haus kurze Zeit unbewacht und wurde geplündert. Doch bereits am 30. September 1945 fand wieder eine Tagung in der Festhalle statt. 1949 wurde die Festhalle saniert und als Kreiskulturhaus Mittelpunkt des politischen und kulturellen Lebens der Stadt und des Kreises Ilmenau. 1973 und 1985 fanden erneut Sanierungs- und Umbaumaßnahmen statt. Die Parkgaststätten wurden bis 1992 verpachtet und gastronomisch genutzt.

Im Vorfeld der friedlichen Revolution in der DDR fand am 27. Oktober 1989 das erste öffentliche Forum engagierter Bürger mit der politischen Führung statt. Der Platz vor der Festhalle war Veranstaltungsort mehrerer Großkundgebungen für Freiheit und Demokratie mit bis zu 25.000 Teilnehmern aus Ilmenau und Umgebung.

1994 wurde das Stadtarchiv nach Rückführung vom Landkreis in die Kellerräume der Festhalle verlagert und nahm am 19. April des Jahres seinen regulären Dienstbetrieb auf. Im gleichen Jahr wurde in den Räumlichkeiten der Parkgaststätte eine Diskothek eingerichtet. Am 14. Dezember 1994 zerstörte ein Brand das Verbindungsgebäude zwischen Festhalle und Parkgaststätte. 

Von April 2019 bis April 2023 wurde der Gebäudekomplex einer grundlegenden Sanierung im Umfang von rund 24 Millionen Euro unterzogen. In einem ersten Bauabschnitt wurden von April 2019 bis November 2020 das Parkcafé und der Parksaal saniert. In einem zweiten Bauabschnitt folgte ab März 2020 der Große Saal. Der dritte Bauabschnitt beinhaltete die Neugestaltung des angrenzenden Festhallenparks. Mit einem Festakt am 18. April 2023 wurde die Festhalle nach Abschluss der Sanierung als Kultur- und Kongresszentrum wieder eröffnet.